Warum starke Betriebsrät:innen starke Inhalte brauchen 

Mittel und Werkzeuge ändern sind. Der Auftrag aber bleibt derselbe. 

Betriebsrät:innen stehen heute vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Arbeitsrechtliche Fragen werden komplexer, betriebliche Veränderungen verlaufen schneller und die Menge an verfügbaren Informationen wächst ständig. 

Zudem sind Betriebsrät:innen weiterhin die erste Anlaufstelle für Kolleg:innen. Sie beantworten Fragen, begleiten Veränderungsprozesse, vertreten Interessen und müssen in vielen Situationen rasch handlungsfähig sein. 

Genau hier setzt der ÖGB-Verlag seit bald 80 Jahren an. 

Mit Fachbüchern, Kommentaren, Praxishandbüchern und digitalen Tools unterstützen wir jene, die Arbeitnehmer:innenrechte im betrieblichen Alltag durchsetzen und absichern.  

Denn starke Interessenvertretung braucht rechtssichere Informationen, fachliche Expertise und Werkzeuge, die den Anforderungen ihrer Zeit entsprechen. 

Die Unterstützung von Betriebsrät:innen ist damit Kern unseres Auftrags, die Arbeitnehmer:innenbewegung in ihrer täglichen Arbeit zu stärken. 

Wissen schafft Handlungsspielraum 

Viele Rechte und Errungenschaften, die heute selbstverständlich erscheinen, wurden über Jahrzehnte hinweg erkämpft, verhandelt und in den Betrieben verankert. Damit Mitbestimmung im Arbeitsalltag wirksam werden kann, braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Interessen ihrer Kolleg:innen vertreten. 

Betriebsrät:innen übernehmen dabei eine Schlüsselrolle. Sie begleiten betriebliche Veränderungen, unterstützen Beschäftigte bei Fragen und Problemen und sorgen dafür, dass Rechte nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern auch gelebt werden. 

Für diese Aufgabe benötigen sie Orientierung, fachliche Expertise und verlässliche Informationen. Genau dabei unterstützt sie der ÖGB-Verlag seit Jahrzehnten. 

Denn wer Betriebsrät:innen stärkt, stärkt die betriebliche Mitbestimmung und damit auch die Handlungsfähigkeit von Gewerkschaften, Arbeiterkammern und der gesamten Arbeitnehmer:innenbewegung

Content, digitale Innovation und zukunftsweisende Kommunikation zur Unterstützung der Arbeitnehmer:innenbewegung 

Die Arbeitswelt hat sich verändert – und damit auch die Anforderungen an Betriebsrät:innen.  

Informationen müssen heute schnell verfügbar sein. Belegschaften arbeiten an unterschiedlichen Standorten, im Homeoffice oder im Schichtbetrieb. Wer schon einmal einem Kollegen oder einer Kollegin rasch eine belastbare arbeitsrechtliche Auskunft geben musste, weiß: Zeit für eine ausgedehnte Literaturrecherche in der Bibliothek gibt es nicht. 

Deshalb entwickelt der ÖGB-Verlag seine Angebote kontinuierlich weiter. 

Heute umfasst dieses Angebot unter anderem: 

arbeitsrechtliche Standardwerke und Kommentierungen 
digitale Tools und Fachinhalte wie Arbeitsrecht für Betriebsräte 
mobile Kommunikationslösungen wie die meinBR-App
KI-gestützte Anwendungen wie KIARA, die speziell für die Anforderungen von Betriebsrät:innen entwickelt wird 

So unterschiedlich diese Werkzeuge auch sind, ihre Basis ist dieselbe: fundierte, rechtssichere Inhalte und arbeitsrechtliche Expertise

„Betriebsrät:innen brauchen nicht möglichst viele Tools, sondern die richtigen Werkzeuge.
Unsere Aufgabe ist es, Fachwissen so zugänglich zu machen, dass es im entscheidenden Moment wirklich weiterhilft.“
Robert Leonhardt, Betriebsratsservices & Digitale Produkte

Auch eine gute KI beginnt mit guten Inhalten 

Künstliche Intelligenz kann Informationen schneller zugänglich machen und Betriebsrät:innen im Alltag unterstützen. Ob die Antworten weiterhelfen, hängt jedoch von der Qualität der Inhalte und Quellen ab, auf die die jeweilige Künstliche Intelligenz zurückgreift. 

Gerade im Arbeitsrecht reichen plausible Formulierungen nicht aus. Es braucht belastbare Quellen, fachliche Expertise und ein Verständnis für die betriebliche Praxis. 

Deshalb arbeiten wir daran, die Kompetenz des ÖGB-Verlags auch für neue KI-Anwendungen nutzbar zu machen. Hinter unseren Fachinhalten steht das gebündelte Wissen zahlreicher Expert:innen aus Gewerkschaften, Arbeiterkammern, Universitäten und der betrieblichen Praxis

Dieses Wissen wurde über Jahrzehnte aufgebaut, weiterentwickelt und in der täglichen Interessenvertretung erprobt. Genau darin liegt die besondere Stärke unserer KI-gestützten Lösungen. 

Gleichzeitig verändern digitale Technologien die Rahmenbedingungen betrieblicher Mitbestimmung. Unternehmen setzen zunehmend auf digitale Tools, Automatisierung und KI-gestützte Prozesse. Die Arbeitnehmer:innenvertretung benötigt daher Zugang zu denselben technologischen Möglichkeiten, um ihre Aufgaben auch unter veränderten Bedingungen wirksam wahrnehmen zu können. 

Deshalb investieren wir in digitale Plattformen, neue Kommunikationswege und innovative Anwendungen. Unser Auftrag ist derselbe geblieben. Die Werkzeuge entwickeln sich weiter.

„Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt.
Entscheidend ist, dass auch Arbeitnehmer:innenvertretungen Zugang zu Technologien haben, die auf verlässlichen Quellen und fundierter Expertise aufbauen.“
Roman Huditsch, Betriebsratsservice

Starke Inhalte. Starke Bewegung.

Daran wird sich auch künftig nichts ändern. 

Ob Buch, Plattform, App oder KI-Anwendung: Im Mittelpunkt steht immer dieselbe Aufgabe. Jene Menschen zu unterstützen, die sich täglich für die Interessen von Arbeitnehmer:innen einsetzen. 

Denn wer Betriebsrät:innen stärkt, stärkt die gesamte Arbeitnehmer:innenbewegung.

Damit Wissen auch Wirkung entfaltet 

Gerade in einer Zeit, in der Kommunikation schneller, komplexer und lauter wird, braucht die Arbeitnehmer:innenbewegung verlässliches Wissen, starke Inhalte und Technologien, die die gemeinsame Arbeit erleichtern. Genau darin liegt unsere Stärke: Wir verbinden fachliche Substanz mit moderner Kommunikation, digitalen Lösungen und einem klugen Einsatz neuer Werkzeuge – immer mit dem Ziel, jene zu stärken, die Arbeitnehmer:innen vertreten. 

Denn für sie arbeiten wir: für jene, die beraten, verhandeln, informieren und organisieren. Für jene, die jeden Tag dafür sorgen, dass Rechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im Arbeitsalltag spürbar werden. 

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