meinBR-App: Wie Betriebsrät:innen ihre Belegschaft erreichen
Vier Betriebe, vier Herausforderungen, eine direkte Verbindung zur Belegschaft
BR-Teams informieren über Rechte, greifen Anliegen auf und vertreten die Interessen der Belegschaft. Dafür müssen sie ihre Kolleg:innen zuverlässig erreichen.
Das ist in vielen Betrieben anspruchsvoll: Beschäftigte arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten, an mehreren Standorten, mobil oder ohne eigenen PC. Hinzu kommen verschiedene Erstsprachen. Aushänge, E-Mails und persönliche Gespräche bleiben wichtig, erreichen aber nicht immer alle rechtzeitig.
Die meinBR-App ergänzt diese Wege um einen direkten digitalen Kanal.

Seit Oktober 2020 unterstützt die meinBR-App Betriebsrats-Teams. Heute zählen mehr als 290 Betriebsrats-Teams in Österreich und Deutschland zu unseren Kund:innen.
Informationen, Termine, Umfragen und Services sind auf dem Smartphone oder am Computer verfügbar – unabhängig davon, wann, wo und wie die Beschäftigten arbeiten. Das stärkt BR-Teams in ihrer täglichen Arbeit. Arbeitnehmer:innen bleiben informiert, können sich beteiligen und ihre Interessen gemeinsam vertreten. Und gewerkschaftliche Themen und Angebote gelangen direkt in die Belegschaften.
Was ist die meinBR-App?
Die meinBR-App ist eine digitale Plattform für moderne Betriebsratsarbeit. Sie unterstützt Betriebsrät:innen dabei, Informationen sicher zu teilen, Kolleg:innen zu erreichen und den Austausch im Betrieb strukturiert zu organisieren – unabhängig vom Arbeitgeber und datenschutzkonform.
Die meinBR-App ermöglicht unter anderem:
• Informationen und aktuelle Beiträge direkt an die Belegschaft zu kommunizieren
• Push-Nachrichten zu versenden, die wirklich ankommen
• Umfragen und Feedback einfach einzuholen
• Termine, Leistungen und Inhalte übersichtlich bereitzustellen
• den Austausch zwischen Betriebsrat und Kolleg:innen zu stärken
Die App wird vom ÖGB-Verlag gemeinsam mit Gewerkschaften entwickelt, in Österreich gehostet und laufend weiterentwickelt. Rückmeldungen aus der Praxis fließen direkt in neue Funktionen ein, damit die meinBR-App den Anforderungen der Betriebsratsarbeit auch künftig gerecht wird.
Jetzt meinBR-App entdecken!
Wie digitale Betriebsratskommunikation in der Praxis wirkt
Ob soziale Dienste, Industrie oder mobile Pflege: Wie unterschiedlich die Ausgangslagen sein können und welchen konkreten Beitrag die meinBR-App leistet, zeigen Erfahrungen aus der Praxis.
Pro Juventute: erreichbar über sieben Bundesländer
Bei Pro Juventute Soziale Dienste arbeiten rund 600 Mitarbeiter:innen in Wohngemeinschaften und mobilen Angeboten – verteilt über sieben Bundesländer. Persönliche Begegnungen mit dem Betriebsrat bleiben ein wichtiger Teil der Interessenvertretung. Bei dieser räumlichen Verteilung können sie jedoch nicht jeden Tag und an jedem Standort stattfinden.
Die meinBR-App schafft eine dauerhafte Verbindung zwischen Betriebsrat und Belegschaft. Informationen, Veranstaltungen, Formulare, Umfragen und Services sind an einem zentralen Ort verfügbar. Präsentationen und wichtige Unterlagen können jederzeit nachgelesen werden. So bleibt der Betriebsrat auch zwischen Betriebsversammlungen und Besuchen vor Ort sichtbar und erreichbar.

„Wir können nicht jeden Tag überall sein. Aber wir können jeden Tag für unsere Kolleg:innen erreichbar sein. Genau dabei unterstützt uns die meinBR-App.“
Klaus-Peter Fritz,
Betriebsratsvorsitzender bei Pro Juventute Soziale Dienste
Lenzing: Information für 3.000 Kolleg:innen
Bei der Lenzing AG arbeiten rund 3.000 Menschen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen: in der Produktion, im Schichtbetrieb, als Lehrlinge oder ohne eigenen PC-Arbeitsplatz. Für den Betriebsrat besteht die Herausforderung darin, wichtige Informationen schnell und möglichst vollständig in die Belegschaft zu tragen.
Mit der meinBR-App erreichen Informationen, Umfragen, Videobotschaften und Mitmachaktionen die Kolleg:innen direkt auf ihren Smartphones. Wie entscheidend diese Geschwindigkeit sein kann, zeigte sich bei einem kurzfristig angesetzten Warnstreik: Innerhalb weniger Minuten konnte der Betriebsrat die Belegschaft informieren und mobilisieren.

„Wenn die Leute nicht zur Information kommen , dann muss die Information zu ihnen kommen. Mit der meinBR-App haben wir dafür einen Kommunikationsturbo.“
Beatrix Krestel,
Betriebsrätin bei der Lenzing AG
Generali Österreich: Mehr Reichweite, mehr Beteiligung
In der Regionaldirektion Mitte der Generali Österreich vertreten elf Betriebsrät:innen die Interessen von rund 800 Mitarbeiter:innen. Vor der Einführung der meinBR-App lief die Kommunikation vor allem über E-Mails, Feedback aus der Belegschaft einzuholen war oft aufwendig.
Seit 2023 nutzt der Betriebsrat die meinBR-App als zentrale Plattform für Informationen, Umfragen und Veranstaltungen. Pushnachrichten bringen wichtige Informationen direkt zu den Kolleg:innen, Umfragen ermöglichen ein schnelles und anonymes Stimmungsbild. So wird der Betriebsrat sichtbarer und näher an den Anliegen der Belegschaft.

„Mit der meinBR-App erreichen wir Kolleg:innen, die wir zuvor nicht erreicht haben – mit weniger Posts, aber mehr Wirkung.“
Harald Pavouk,
Betriebsrat bei Generali Österreich Regionaldirektion Mitte (OÖ & Salzburg)
Rotes Kreuz Oberösterreich: der Betriebsrat in der Hosentasche
Beim Roten Kreuz Oberösterreich sind von mehr als 2.200 Mitarbeiter:innen rund 730 in der mobilen Pflege und Betreuung tätig. Viele von ihnen verbringen ihren Arbeitsalltag nicht an einem Schreibtisch und waren über klassische Kanäle entsprechend schwer erreichbar.
Seit 2022 bringt die meinBR-App aktuelle Informationen, Termine und Unterlagen direkt in ihren Arbeitsalltag. Inhalte von Gewerkschaften und Arbeiterkammern können über das Inhalte-Center übernommen und mit der Belegschaft geteilt werden. Seit 2024 ist die App außerdem auf den Diensthandys vorinstalliert.

„Die Amerikaner haben den Rechtsanwalt in der Hosentasche – und wir den Betriebsrat.“
Stefan Mayr,
Betriebsratsvorsitzender des Roten Kreuzes Oberösterreich
Aus der Praxis für die Praxis weiterentwickelt
So unterschiedlich diese Betriebe sind, haben sie eines gemeinsam: Ihre Erfahrungen zeigen uns, was BR-Teams für eine wirkungsvolle Kommunikation brauchen.
Die meinBR-App wird deshalb nicht am Reißbrett weiterentwickelt. Neue Funktionen entstehen im engen Austausch mit Betriebsrät:innen und auf Basis konkreter Anforderungen aus den Betrieben. Wir hören zu, bündeln die Rückmeldungen und übersetzen sie fortlaufend in praxistaugliche Lösungen.
Ein aktuelles Beispiel ist die Mehrsprachigkeit. Die Benutzeroberfläche kann mittlerweile auf Deutsch, Englisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch oder Tschechisch genutzt werden. Die gewünschte Sprache lässt sich selbst wählen und jederzeit wechseln.
Damit reagiert die meinBR-App auf eine Herausforderung, die in immer mehr Betrieben zum Alltag gehört. Denn gute Betriebsratskommunikation darf nicht an der Sprache scheitern. Je zugänglicher Informationen sind, desto besser können Kolleg:innen erreicht, beteiligt und in die gemeinsame Interessenvertretung eingebunden werden.
Auch die zentrale Userverwaltung und die meinBR-Website tragen dazu bei, dass Betriebsräte ihre Kommunikation passend zu ihrem Betrieb gestalten können.

„Die Anforderungen an Betriebsratskommunikation verändern sich laufend. Deshalb hören wir genau hin, was die BR-Teams in ihrem Alltag brauchen, und entwickeln daraus Lösungen, die ihnen wirklich Mehrwert bieten und Arbeit abnehmen.“
Marco Luksch
Product Owner der meinBR-App
Technologie braucht Menschen, die sie zum Laufen bringen
Eine App allein schafft noch keine gute Kommunikation. Entscheidend ist, wie sie im Betrieb eingeführt, mit relevanten Inhalten gefüllt und dauerhaft genutzt wird.
Deshalb begleiten wir BR-Teams von der ersten Präsentation über die Einführung bis zum laufenden Betrieb. Mit persönlicher Beratung, Schulungen, Support und Erfahrungen aus anderen Unternehmen sorgen wir dafür, dass aus einer technischen Lösung ein Werkzeug wird, das im Alltag tatsächlich funktioniert.

„Die besten Lösungen entstehen nicht am Reißbrett. Sie entstehen im Austausch mit den Menschen, die sie täglich einsetzen. Ihre Erfahrungen fließen direkt in unsere Arbeit und in die Weiterentwicklung der meinBR-App ein.“
Roman Huditsch,
Betriebsratsservice
Jetzt 550 Euro bei der Einrichtung sparen
Wer die meinBR-App kennenlernen möchte, kann eine kostenlose und unverbindliche Onlinepräsentation vereinbaren. Dabei zeigen wir anhand konkreter Beispiele, wie die App eingesetzt werden kann und welche Lösung zum jeweiligen Betrieb passt.
Bis 31. Oktober 2026 gibt es außerdem 50 % Rabatt auf die Einrichtungskosten. Das entspricht einer Ersparnis von 550 €.
Kostenlose Onlinepräsentation vereinbaren!
Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, gemeinsam weiterzudenken, wie digitale Kommunikation starke Betriebsratsarbeit unterstützen kann.
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