Erfolgsprojekt „teamwork“: Wie ein Mitglieder-Magazin Wirkung entfaltet
Warum gute Inhalte allein nicht mehr reichen und was heute stattdessen den Unterschied macht
Magazine gibt es unzählige. Aber wie viele davon werden auch wirklich gelesen?
Das entscheidet sich oftmals nicht (nur) am Inhalt, sondern an der Art, wie erzählt, gestaltet und eingeordnet wird.
Gerade in der Mitgliederkommunikation, wo Inhalte nicht nur informieren, sondern auch binden, orientieren und Vertrauen schaffen sollen, ist das kein Randdetail, sondern die Voraussetzung dafür, dass ein Medium überhaupt Wirkung entfaltet.
Das Mitglieder-Magazin „teamwork“ der Hauptgruppe 1 der younion _ Die Daseinsgewerkschaft ist ein Beispiel dafür, wie sich dieser Anspruch konkret umsetzen lässt.
Seit Anfang 2025 begleitet der ÖGB-Verlag das Projekt – vom grafischen Relaunch bis zur laufenden redaktionellen Weiterentwicklung. Was mit einem Relaunch begonnen hat, ist heute eine eingespielte Zusammenarbeit mit dem Ziel, ein Medium zu betreiben, das für seine Zielgruppe tatsächlich funktioniert.
Kurz eingeordnet: Magazin, Zielgruppe, Organisation
„teamwork“ ist das Mitglieder-Magazin der Hauptgruppe 1 der younion. Es richtet sich in erster Linie an Beschäftigte im kommunalen Bereich, insbesondere im Wiener Magistrat, und greift arbeitsrechtliche, gewerkschaftliche und alltagsnahe Themen auf.
Die Hauptgruppe 1 ist eine zentrale Fachstruktur innerhalb der younion und bündelt die Interessen wesentlicher Berufsgruppen im öffentlichen Dienst. Die younion wiederum ist eine der großen Fachgewerkschaften im Österreichischen Gewerkschaftsbund. Sie vertritt Arbeitnehmer:innen aus dem öffentlichen und ausgegliederten Bereich und steht damit vor der Herausforderung, sehr unterschiedliche Zielgruppen konsistent anzusprechen.
Ein Relaunch als Ausgangspunkt
Am Anfang des Relaunches stand die Entscheidung, „teamwork” neu zu denken.
Die grafische Überarbeitung durch den ÖGB-Verlag schafft seither eine klare visuelle Linie: reduzierte, präzise eingesetzte Gestaltungselemente, die Inhalte strukturieren, statt sie zu überlagern und ein eigenständiges Erscheinungsbild, das Wiedererkennung ermöglicht.
Eine wichtige Arbeit passiert dabei im Hintergrund: Redigat und Lektorat sind Bereiche, die nur dadurch auffallen, dass Texte gut lesbar und richtig sind – verlässliche Optimierung und Qualitätskontrolle. So werden Inhalte klarer und zugänglicher.
Parallel dazu wurde die inhaltliche Architektur geschärft. Neue Rubriken ordnen das Heft und geben Orientierung, ohne es zu fragmentieren. Besonders deutlich zeigt sich das anhand von zwei Formaten:
- überarbeitete Infografiken, die komplexe Sachverhalte zugänglich machen, ohne sie inhaltlich zu verflachen
- eine bewusst gesetzte Fotoseite am Ende des Hefts, die Themen verdichtet und einen klaren Abschluss schafft
Das Ergebnis ist ein Magazin, das nicht nur konsistent wirkt, sondern auch funktional überzeugt.
Redaktion als strategische Disziplin
Themensetzung, Gewichtung und Dramaturgie sind entscheidend für die Qualität jeder Ausgabe. Der ÖGB-Verlag begleitet diesen Prozess eng – in Redaktionssitzungen, in der laufenden Abstimmung und in der konkreten Umsetzung.

„Gerade in diesem Informationszeitalter erwarten unsere Mitglieder klare, verständliche Information. Mit dem neuen ‚teamwork‘-Magazin liefern wir genau das. In Zusammenarbeit mit dem ÖGB-Verlag bringen wir relevante Themen und gewerkschaftliche Positionen auf den Punkt und bereiten sie so auf, dass sie im Arbeitsalltag auch ankommen.“
Manfred Obermüller, Vorsitzender Hauptgruppe 1, younion _ Die Daseinsgewerkschaft
Die Hauptgruppe 1 sammelt Themen, gemeinsam mit dem ÖGB-Verlag wird priorisiert, geschärft und die Ebene der Umsetzung reflektiert – macht die Interviewpartnerin bei jenem Thema Sinn, bietet sich das andere als Inhalt für die Fotoseite am Ende an? Die Entscheidungen fallen bewusst, und gemeinsam.
Eine wichtige Arbeit passiert dabei im Hintergrund: Redigat und Lektorat sind Bereiche, die nur dadurch auffallen, dass Texte gut lesbar und richtig sind – verlässliche Optimierung und Qualitätskontrolle. So werden Inhalte klarer und zugänglicher.

„Was sich für uns deutlich verändert hat, ist die redaktionelle Arbeit: Für unsere Themensetzung haben wir mit dem ÖGB-Verlag einen kompetenten Sparringpartner, die Texte sind noch präziser formuliert, die Gestaltung am Puls der Zeit. Diese verlässliche redaktionelle Begleitung macht einen spürbaren Unterschied – für uns in der Produktion und für die Leser:innen.“
Karin Zauner, Chefredakteurin teamwork
Die Bedeutung von Print in einem digitalen Medienumfeld
Der Medienkonsum hat sich über die vergangenen Jahrzehnte stark verändert. Zielgruppen sind heterogener geworden, Mediennutzung fragmentierter, Aufmerksamkeit volatiler.
Gerade hier entfaltet Print seine spezifische Stärke: als verlässliches, ruhigeres Medium, das Inhalte vermittelt und verankert. Ein Magazin wird weitergegeben, in der Büroküche auf den Tisch gelegt, später wieder gelesen. Es wirkt nicht nur im Moment, sondern darüber hinaus.
Diese Wirkung stellt sich allerdings nicht automatisch ein. Sie ist das Ergebnis von Qualität – in Inhalt, Gestaltung und redaktioneller Führung.
Zusammenarbeit als kontinuierlicher Prozess
Hinter „teamwork“ steht ein Zusammenspiel mehrerer Bereiche: die Hauptgruppe 1 der younion als Auftraggeberin, das Content Marketing & Publishing des ÖGB-Verlags mit seiner journalistischen, redaktionallen und medienstrategischen Expertise, Grafik und Produktion sowie Lektorat und Redigat.

„Dank des Fachwissens von Gewerkschafter:innnen kombiniert mit redaktionellem Know-how und Storytelling kommt die Botschaft besser an. In Zeiten von allgegenwärtigen Informationsmöglichkeiten geht es darum, Geschichten zu erzählen und Einblicke zu bieten – authentisch und verständlich.“
Richard Solder, Chefredakteur und strategischer Medienberater
Nach dem Start mitsamt Relaunch vor über einem Jahr läuft die Zusammenarbeit nun in dieser mittlerweile eingespielten, stabilen Konstellation – Kunde und Verlag arbeiten zusammen, stimmen sich ab und entwickeln zudem das Magazin weiter, Schritt für Schritt, Ausgabe für Ausgabe. Genau das ist die Stärke des Projekts.
Was sich daraus ableiten lässt
„teamwork“ zeigt, worum es eigentlich geht: laufende Zusammenarbeit, und stetes Weiterentwickeln.
Erkennbar wird das in den Ausgaben. Genau dort entsteht die Qualität, die Leser:innen wahrnehmen. Denn Wirkung entsteht durch Kontinuität. Der ÖGB-Verlag begleitet diesen Prozess und sorgt dafür, dass aus einzelnen Heften ein verlässliches Kommunikationsmittel wird.
Mehr zum Magazin findest du hier.
Du hast Interesse am ÖGB-Verlag und dem, was wir tun?
Dann abonniere unseren Newsletter und folge uns auf Facebook und LinkedIn.