Berlin, Betriebsräte und viele gute Gespräche

Was wir von der #BR26 mitnehmen 

Zwei Tage Berlin, viele gute Gespräche und neue Einblicke in den Betriebsratsalltag: Auf der #BR26 konnten wir die meinBR-App vorstellen und mit Betriebsrät:innen darüber sprechen, was sie in ihrer täglichen Arbeit beschäftigt – und wie digitale Kommunikation sie dabei unterstützen kann. 

Am 16. und 17. September 2026 waren wir mit vier Kolleg:innen aus dem ÖGB-Verlag beim Deutschen Betriebsratsforum in Berlin. Gemeinsam mit dem Bund-Verlag haben wir die meinBR-App präsentiert. Besonders wertvoll waren die Gespräche, die sich dabei ergaben: am Messestand, zwischen den Fachvorträgen und bei Live-Demos, in denen wir gemeinsam mögliche Einsatzbereiche im jeweiligen Betrieb erkundeten. 

Was ist die #BR26? 
Die #BR26 – das Deutsche Betriebsratsforum – bringt Betriebsrät:innen aus ganz Deutschland zusammen. Das gemeinsam mit den DGB-Mitgliedsgewerkschaften, dem Bund-Verlag und der Hans-Böckler-Stiftung gestaltete Forum verbindet Fachwissen mit praktischen Impulsen für die Betriebsratsarbeit.
Fachforen, eine begleitende Ausstellung und zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Gespräche laden dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Mitbestimmung weiterzudenken. 
Im Rahmen des Forums wird außerdem der Deutsche Betriebsräte-Preis verliehen.

Wenn aus einer App ein konkretes Werkzeug wird 

Besonders wertvoll waren für uns die Begegnungen mit Betriebsrät:innen. Denn hinter den Fragen, die sie zur App stellten, standen Erfahrungen aus dem ganz normalen Betriebsratsalltag: Wie erreichen wir Kolleg:innen zuverlässig? Welche Anforderungen stellt die betriebliche IT? Wie begründen wir die Anschaffung intern? Und wie führen wir ein digitales Werkzeug so ein, dass es die Arbeit tatsächlich erleichtert? 

Bei den Live-Demos wurden die Gespräche besonders konkret. Sobald die meinBR-App auf dem Smartphone zu sehen war, konnten wir gemeinsam durchspielen, wie sie im eigenen Betrieb eingesetzt werden könnte. So wurde aus einer Funktion ein praktisches Beispiel – und für uns deutlicher, worauf es den jeweiligen Gremien ankommt. 

Solche Rückmeldungen kann keine Präsentation ersetzen. Sie zeigen uns, wo der Nutzen unmittelbar erkennbar ist und an welchen Stellen es noch mehr Erklärung oder Unterstützung braucht. 

„Eine Live-Demo zeigt innerhalb weniger Minuten, wie die meinBR-App im Betriebsratsalltag helfen kann.
Dabei entstehen konkrete Fragen, die uns wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung geben.“
Roman Huditsch,
Betriebsratsservices

Besonders gefreut hat uns, dass die meinBR-App auch in mehreren Fachvorträgen als Beispiel für ein modernes Kommunikationstool für Betriebsräte genannt wurde. Damit war sie über unseren Messestand hinaus Teil der fachlichen Diskussion. Für uns ein schönes Zeichen dafür, wie sehr zeitgemäße Betriebsratskommunikation die Zielgruppe beschäftigt. 

Zuhören war mindestens so wichtig wie präsentieren 

Wir sind nach Berlin gefahren, um die meinBR-App bekannter zu machen. Zurückgekommen sind wir auch mit einem besseren Verständnis dafür, was Betriebsrät:innen benötigen, damit sie sich für die meinBR-App entscheiden. 

Interesse ist ein guter Anfang. Bis zur tatsächlichen Nutzung sind aber häufig noch einige Fragen zu klären: Passt die App zu den technischen Voraussetzungen im Betrieb? Wie lassen sich Kosten und Nutzen nachvollziehbar darstellen? Und was braucht es, damit die Kolleg:innen das neue Angebot annehmen? 

Auf diesem Weg wollen wir Betriebsratsgremien noch besser begleiten – mit verständlichen Antworten auf IT-Fragen, hilfreichen Argumenten für die Anschaffung und anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Gerade die Erfahrungen von Nutzer:innen aus Deutschland können anderen Gremien helfen, das Potenzial für den eigenen Betrieb einzuschätzen. 

Gemeinsam geht mehr 

Auch die Zusammenarbeit mit dem Bund-Verlag hat von den beiden Tagen in Berlin profitiert. Der gemeinsame Stand bot Gelegenheit, uns enger auszutauschen und zu überlegen, wie wir unsere Stärken auf dem deutschen Markt noch besser verbinden können. 

Gewerkschaftliche Nähe, fachliche Kompetenz, bestehende Netzwerke und ein praxistaugliches digitales Produkt ergänzen einander dabei besonders gut. 

Darüber hinaus haben wir bestehende Kontakte vertieft und neue Verbindungen zu deutschen Gewerkschaften, BRBase, Produktanbieter:innen und weiteren Multiplikator:innen geknüpft. Die daraus entstandenen Ideen für eine Zusammenarbeit wollen wir nun weiterverfolgen. Gerade bei einem Produkt, dessen Einführung Vertrauen und Beratung braucht, sind Partner:innen, die den Betriebsratsalltag kennen und den Einsatz vor Ort begleiten können wichtig. 

„Die Gespräche in Berlin haben gezeigt, welche Möglichkeiten der deutsche Markt bietet. Jetzt wollen wir die Kontakte weiterpflegen, Partnerschaften vertiefen und gemeinsam zeigen, wie die meinBR-App Betriebsratsgremien unterstützen kann.“ 
Roman Grandits,
Geschäftsführung des ÖGB-Verlags 

Was wir aus Berlin konkret mitnehmen 

Mit der Rückreise war die Arbeit deshalb noch lange nicht erledigt. Neben vielen Eindrücken und neuen Kontakten haben wir konkrete Vorhaben mitgenommen: 

· Live-Demos stärker auf typische Situationen im Betriebsratsalltag zuschneiden
· Entscheidungshilfen zu technischen Voraussetzungen und Anschaffung entwickeln 
· Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte von Nutzer:innen aus Deutschland gewinnen 
· Kontakte aus den Gesprächen persönlich und verbindlich weiterbetreuen 
· Partner:innen und Multiplikator:innen gezielt in die nächsten Schritte einbeziehen 

Auch für eigene Veranstaltungen nehmen wir Anregungen mit. Die Verbindung aus Fachprogramm, Ausstellung und persönlicher Vernetzung bietet viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine gute Organisation und verlässliche technische Betreuung schaffen dafür den Rahmen. 

Aus Berlin nehmen wir vor allem neue Perspektiven und viel Motivation für die nächsten Schritte mit. Die Fragen und Erfahrungen der Betriebsrät:innen geben uns wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der meinBR-App und die Begleitung bei ihrer Einführung. Die neuen Kontakte eröffnen zugleich Möglichkeiten, gemeinsam weitere Betriebsratsgremien in Deutschland zu erreichen. 

Danke an die Organisator:innen, den DGB, die beteiligten Gewerkschaften, den Bund-Verlag und vor allem an alle Betriebsrät:innen, die sich Zeit für offene Gespräche, kritische Fragen und ehrliches Feedback genommen haben. 

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