Mit Strategie zu mehr Sichtbarkeit für die „Gesunde Arbeit“

Ein Relaunch, der Arbeitnehmer:innenschutz kommunikativ neu aufstellt 

Gerade im Arbeitnehmer:innenschutz ist mediale Präsenz kein Selbstzweck, sondern Teil der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Wenn Rechte unter Druck geraten und Arbeitsrealitäten komplexer werden, braucht es Kommunikationsformate, die informieren, sensibilisieren und zum Weiterdenken anregen.  

Die neue Gesunde Arbeit schafft dafür die strukturellen Voraussetzungen. Sie stärkt wichtige Multiplikator:innen in den Betrieben wie Sicherheitsvertrauenspersonen, Präventivfachkräfte und Betriebsrät:innen und bringt Arbeitnehmer:innenschutz dorthin, wo er wirkt: direkt zu den Arbeitnehmer:innen. 

Was ist die „Gesunde Arbeit“?
Die Gesunde Arbeit ist das zentrale Magazin der Arbeiterkammer zum Thema Arbeitnehmer:innenschutz. Sie verbindet fachliche Expertise mit praxisnaher Aufbereitung und richtet sich vor allem an jene, die Gesundheit und Sicherheit in Betrieben konkret mitgestalten: Sicherheitsvertrauenspersonen, Präventivfachkräfte, Betriebsrät:innen und engagierte Arbeitnehmer:innen.
Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen im Arbeitnehmer:innenschutz, arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse sowie konkrete Werkzeuge für den betrieblichen Alltag. Von Arbeitsorganisation über psychische Belastungen bis zu Prävention und Mitbestimmung zeigt die Gesunde Arbeit, wie sichere und gesunde Arbeitsbedingungen in der Praxis umgesetzt werden können.
Als Magazin, Website, Newsletter und Social-Media-Format versteht sich die Gesunde Arbeit heute bewusst als Kommunikationsplattform für Arbeitnehmer:innenschutz, die Wissen sichtbar macht, Debatten anstößt und Handlungsspielräume aufzeigt.

Ausgangspunkt: starke Inhalte, zu wenig strategische Verzahnung 

Inhaltlich hatte die Gesunde Arbeit nie ein Problem. Fachlich fundiertthematisch breit aufgestellt und vertraut mit den realen Herausforderungen im Arbeitnehmer:innenschutz erfüllte sie ihren Anspruch  umfassend zum Thema  Arbeitnehmer:innenschutz zu sensibilisieren und informieren seit Jahren zuverlässig.  

Dennoch wurde deutlich, dass Substanz allein nicht genügt, wenn sich Mediennutzung, Plattformlogiken und Erwartungshaltungen stetig verändern.  

Der strategische Ansatz: Analyse vor Aktion 

Am Beginn stand folglich die Analyse. IFES-Studien zur Zielgruppe, interne Blattkritik und ein interaktives Kickoff-Meeting halfen dabei, Erwartungen, Ziele und strategische Leitplanken zu schärfen. Erst auf dieser Basis und von aktuellen Reports sowie Studien entwickelten wir das neue Konzept, das den Arbeitnehmer:innenschutz kommunikativ ins Jetzt holt. 

Für Social Media bedeutet das heute ein modulares Fundament mit klar definierten Basisformaten, die Wiedererkennung schaffen und Stabilität geben. Gleichzeitig bleibt Raum für agile Tests und Agenda Surfing mit aktuellen Themen, die an gesellschaftliche Debatten sowie Trends andocken, in Resonanzräume neuer Zielgruppen mit kommunikativen Botschaften des Arbeitnehmer:innenschutzes eindringen und Reichweite erzeugen. Inhalte aus dem Magazin werden crossmedial über Wesbite, Newsletter und Social Media kommuniziert und plattformgerecht weitererzählt. Die Social Media Inhalte fußen u.a. auf den Printinhalten, während die Printinhalte durch Social Media zusätzliche Sichtbarkeit erhalten. 

On top of that, wurde das Magazin selbst einem Relaunch unterzogen. Ein modernes  Design, klare Rubriken und flexible Module sorgen dafür, dass Orientierung und Dynamik kein Widerspruch sind. Kurzformate, Infografiken, redaktionell aufbereitete Services und interaktive Gamification-Elemente wie Suchbilder und Selbsttests erweitern das Repertoire, bringen Frische und regen zur Auseinandersetzung mit den Inhalten an. Mit der Ausgabe 2/26 wird diese Flexibilität erstmals vollständig ausgeschöpft. 

„Arbeitnehmer:innenschutz betrifft Millionen Beschäftigte im Alltag. Mit der neuen Gesunden Arbeit wollten wir genau dort ansetzen: fundiertes Wissen so aufzubereiten, dass es verständlich, sichtbar und anschlussfähig wird – für jene, die im Betrieb Verantwortung tragen, und für alle, die Arbeitsbedingungen aktiv verbessern wollen.“
Ružica Goranović,
Teamleitung Content Marketing & Publishing

Positionierung: Medienstrategie als Kernkompetenz 

Der Relaunch der Gesunden Arbeit steht exemplarisch für ein Verständnis von Kommunikation, das über einzelne Produkte hinausgeht. Entscheidend ist nicht die Frage, ob Print oder Online im Vordergrund stehen, sondern wie die Zielgruppe bestmöglich erreicht wird und wie wir kanalübergreifend strategisch zusammenspielen. Von der Analyse über die Konzeption bis zur Umsetzung bündelt der ÖGB-Verlag Grafik, Redaktion, Druck und digitale Expertise. 

Für Entscheider:innen bedeutet das eine klare Botschaft: Wer sich medienstrategisch zeitgemäß und wirkungsvoll aufstellen möchte, findet im ÖGB-Verlag einen Partner, der Inhalte versteht, Zielgruppenlogiken kennt und Kommunikation so gestaltet, dass sie Gehör findet. 

Die Gesunde Arbeit wurde nicht nur neu gestaltet, sondern neu positioniert – als zeitgemäßes, nahbares und wirkungsstarkes Instrument im Arbeitnehmer:innenschutz

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