FEM*Powerment das ganze Jahr: Warum Feminismus zur FAKTory gehört

Feminismus ist für die FAKTory kein Schwerpunkt für einzelne Tage, sondern eine Grundhaltung in unserem Sortiment und unserem Veranstaltungsprogramm. Gerade weil Fragen von Gleichstellung, Sichtbarkeit und Teilhabe weiterhin darüber entscheiden, wer gehört wird und wer nicht. 

Feminismus als Teil unseres Selbstverständnisses

Die FAKTory versteht sich als Ort für Literatur, Wissen und Austausch und damit auch als Ort, an dem gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar und diskutierbar werden. Feministische Perspektiven sind dafür zentral. Sie helfen, Ungleichheiten zu benennen und Erfahrungen ernst zu nehmen. 

Konkret wird das dort, wo in der FAKTory ausgewählt und gestaltet wird: im Regal, mit einem Sortiment, das feministische Debatten sichtbar hält und vertieft, und auf der Bühne, mit einem Veranstaltungsprogramm, das regelmäßig Räume für Austausch, Lernen und Diskussion schafft.

Feminismus im Regal 

Regal mit feministischen Büchern in der FAKTory

Im Sortiment in der FAKTory finden sich viele aktuelle feministische Titel ebenso wie zentrale Klassiker. Uns ist es wichtig, dass feministische Literatur nicht nur punktuell sichtbar ist, sondern dauerhaft präsent bleibt – als Grundlage für Debatten, für Einordnung und für das Weiterdenken. 

Dass die FAKTory feministische Literatur kontinuierlich führt und ihr prominenten Raum gibt, ist eine bewusste Entscheidung. So bleibt die Auseinandersetzung nicht bei kurzen Aufmerksamkeitsspitzen, sondern wird im Alltag präsent.

Themen, die weiterhin gesellschaftlich relevant sind, etwa digitale Gewalt, Care-Arbeit, Repräsentation oder ökonomische Ungleichheit, bekommen damit den Platz, den sie verdienen.

„Dass unser Literaturangebot zu feministischen Themen so gut ankommt, ermöglicht es uns, eine breite Auswahl an Titeln in diesem Bereich anzubieten und somit diverse Themenbereiche anzusprechen und sichtbar zu machen. Das freut meine Kolleg:innen und mich besonders, da uns diese Abteilung auch ein persönliches Anliegen ist, mit der wir die Haltung des Standortes widerspiegeln.“

Clara Spielvogel
stv. Leitung der FAKTory Buchhandlung

Feminismus auf der Bühne 

Die Veranstaltungen in der FAKTory schaffen Raum für Austausch. Workshops, Lesungen, Diskussionen und Gesprächsformate geben Menschen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und sich zu vernetzen. 

Die FAKTory legt bewusst Wert darauf, regelmäßig feministische Veranstaltungen zu organisieren und feministische Perspektiven nicht als Saisonprogramm zu behandeln. Denn wer Ungleichheit ernst nimmt, muss Räume schaffen, in denen man darüber sprechen kann – niederschwellig, respektvoll und so, dass unterschiedliche Erfahrungen Platz haben.

Sichtbarkeit entsteht, wenn wir Raum geben 

feministische Veranstaltung in der FAKTory

Zu dieser Haltung gehört auch die Frage, wer spricht. Bei den Teilnehmer:innen sowie der Podiumsauswahl ist es uns wichtig, Frauen Raum zu geben – als Expertinnen, Autorinnen, Moderatorinnen und Gestalterinnen von Debatten. Sichtbarkeit fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht dort, wo Plattformen bewusst gestaltet werden. 

März 2026: FEM*Powerment in der FAKTory 

fempowerment Programmuebersicht der FAKTory

Im März 2026 rückt FEM*Powerment in der FAKTory besonders in den Mittelpunkt. Der Schwerpunkt steht für das, was uns das ganze Jahr über wichtig ist, im März aber noch sichtbarer wird. Feminismus ist kein Thema für einen einzelnen Tag, sondern eine kontinuierliche Arbeit an Sichtbarkeit, Teilhabe und einer geschlechtergerechten Welt. 

Dazu gehören im März mehrere Veranstaltungen unter dem Titel FEM*Powerment. Ein Beispiel ist die Buchpräsentation von Ingrid Brodnig, die mit „Feindbild Frau“ zeigt, wie digitale Anfeindungen Frauen aus öffentlichen und meinungsbildenden Bereichen verdrängen sollen. Ein weiterer Abend widmet sich mit „Nur Ja heißt Ja“ dem Thema sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt. Mit Barbara Blaha kommt außerdem eine Stimme in die FAKTory, die feministische Perspektiven mit Fragen sozialer Gerechtigkeit verbindet. In ihrem Vortrag „Warum Feminismus alles besser macht“ steht im Mittelpunkt, warum feministische Perspektiven gerade heute wichtig sind. 

Alle Veranstaltungen, die FEM*Powerment im Titel tragen, sind gesammelt im Eventkalender der FAKTory zu finden. 

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