Jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken!

In „Digitale Wohlfahrtsgesellschaft“, dem jüngsten Band der Reihe Wiener Perspektiven, setzen sich Expertinnen und Experten mit der Digitalisierung sowie ihrer stetig wachsenden Bedeutung auseinander.

Ob im Homeoffice, beim Onlineshopping oder zur Informationssuche, der Bereich der Digitalisierung ist aus unser aller Leben nicht mehr wegzudenken, stellen die Herausgeber*innen Elisabeth Kaiser und Marcus Schober fest: „Besonders die Pandemie hat gezeigt, welchen Stellenwert Digitalisierung bereits für die Gesellschaft, aber auch für jede*n Einzelne*n eingenommen hat, denn ohne digitales Angebot und digitale Leistung ist eine moderne Gesellschaft nicht mehr denkbar. Auch die Stadt Wien setzt auf digitale Möglichkeiten, um das Leben der Wiener*innen zu verbessern und vor allem zu erleichtern, indem Digitalisierung aktiv gestaltet wird.“ (Digitale Wohlfahrtsgesellschaft. Der Weg in eine digitalisierte Zukunft; 2022, S. 6.)

Digitale Wohlfahrtsgesellschaft


Auch Michael Ludwig betont im Vorwort die Notwendigkeit, den digitalen Wandel zu gestalten: „Bereits bei meinem Amtsantritt als Wiener Bürgermeister habe ich uns die Latte hoch gelegt: Wien soll „Digitalisierungshauptstadt“ werden! Denn den Kopf in den Sand zu stecken und sich gegen Neues zu wehren wäre wenig zielführend“, (Digitale Wohlfahrtsgesellschaft. Der Weg in eine digitalisierte Zukunft; 2022, S. 8.)

Chancen und Risiken in Bezug auf die Digitalisierung

Wie die Weichen für die Zukunft richtig gestellt werden können, führen zahlreiche Expertinnen und Experten im Beitragsband „Digitale Wohlfahrtsgesellschaft“ aus. Sie gehen Fragen rund um die Chancen und Risiken in Bezug auf die Digitalisierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln nach und beleuchten u. a. Aspekte wie Bildung, Arbeitswelt, gewerkschaftliche Handlungsfelder und Datenschutz.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass Digitalisierung ein virtuelles Portal zur steigenden Lebensqualität in dieser Stadt sein kann, indem sie allen Menschen dienlich ist und wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich einen Mehrwert schafft. Bei all den Möglichkeiten, die Digitalisierung bieten kann, gilt es auch, sich über Risiken Gedanken zu machen sowie den Fragen auf den Grund zu gehen, welche Gefahren in diesem Bereich liegen können und was es für eine sichere Nutzung braucht. Daten sind wertvoll und müssen auch durch sichere und faire Regeln geschützt werden, denn Datenschutz und Persönlichkeitsrechte haben einen sehr hohen Stellenwert“, so die Herausgeber*innen. (Digitale Wohlfahrtsgesellschaft. Der Weg in eine digitalisierte Zukunft; 2022, S. 6.)

Spannende Fragen

Wie schafft es Wien, künftig zu einer Digitalisierungshauptstadt zu werden, und was kann man unter „digitalem Humanismus“ verstehen? Eine moderne Gesellschaft ist ohne digitales Angebot nicht denkbar, aber wie lässt sich Digitalisierung aktiv zur Steigerung der Lebensqualität aller Menschen gestalten, und wo liegen Risiken?
Spannende Fragen also, welche dieses Buch in einer Reihe von aufschlussreichen Beiträgen aufgreift. Hier können Sie das Buch bestellen.

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